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SUSE feiert 20. Geburtstag in 2012

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Weltweite Aktivitäten zeigen Firmengeschichte und Zukunftspläne des Linux-Anbieters

SUSE startet anlässlich seines 20. Geburtstags in 2012 eine einjährige Kampagne, die sowohl die Firmengeschichte als auch die Zukunftspläne des Unternehmens zeigt. Im Rahmen weltweiter Veranstaltungen wie beispielsweise der  SUSECon 2012 wird der Enterprise Linux-Anbieter wichtige Meilensteine Revue passieren lassen sowie Einblick in Zukunftspläne des Unternehmens gewähren.

„Wir haben 2012 eine Menge zu feiern“, sagt Nils Brauckmann, President und General Manager von SUSE. „SUSE ist in vielen wichtigen Segmenten Marktführer und dabei bestens positioniert, um von dem stetig wachsenden Markt für kommerzielle Linux- und Open Source-Technologien zu profitieren. Wir möchten dieses Jahr die Menschen, Ereignisse und technischen Entwicklungen ehren, die uns dabei geholfen haben, das zu erreichen, was wir heute sind.“

Mit einer ganzen Reihe von Aktivitäten wird SUSE 2012 zeigen, wie sich das Unternehmen von seinen ersten Ausflügen in die Open Source-Industrie zu einem Anbieter entwickelt hat, der mit den weltweit führenden Technologieanbietern kooperiert, um SUSE Kunden Innovation, Investitionssicherheit und kostengünstige Infrastrukturlösungen rund um SUSE Linux Enterprise zu liefern.
SUSEs Wurzeln reichen zurück bis in den September 1992, als drei deutsche Mathematikstudenten und ein frisch diplomierter Informatiker ein Unternehmen gründeten, um als UNIX-spezifische Beratergruppe Software entwickeln zu können. Schnell spürten die Vier das Potenzial von Linux und entschieden sich darauf hin, Linux-basierte Betriebssysteme und Support-Services bereitzustellen. Als Unternehmensnamen wählten sie „S.u.S.E“, ein Akronym für „Software- und  System -Entwicklung“. Der Name wurde  jedoch bald auf „SUSE“ gekürzt.
Das Unternehmen konnte über die letzten 20 Jahre beachtliche Meilensteine aufweisen, unter anderem:

Partnerschaften

SUSEs Erfolgsgeschichte zeichnet sich seit jeher durch starke Industrie-Partnerschaften aus. 1999 schloss das Unternehmen eine Partnerschaft mit IBM, was in eine Reihe zukunftsweisender Projekte mündete – hervorgehoben sei hier beispielsweise die gemeinsame Zusammenarbeit bei der Portierung von Linux-Code auf den Mainframe. Ein Jahr später war SUSE der einzige Anbieter eines "enterprise ready" Linux Betriebssystems für IBM Mainframes mit kommerziellem Support. Zur gleichen Zeit kooperierte SUSE mit SAPs LinuxLab und wurde bald als erster Linux-Anbieter  “SAP Global Technology Partner”.

2006 führte ein grundlegendes Kooperations- und Technologie-Abkommen mit Microsoft zu einer gemeinsamen Forschungseinrichtung mit dem Ziel, die Interoperabilität zwischen Linux und Microsoft Windows zu verbessern. Diese Partnerschaft hilft bis heute Kunden dabei, bestehende Investitionen bestmöglich auszuschöpfen, sowie die Verwaltungskosten für ihre heterogenen IT-Umgebungen zu reduzieren. SUSE pflegt des Weiteren Partnerschaften mit renommierten Herstellern wie  AMD, Dell Fujitsu, HP, Intel, Oracle und VMware.

Produkte
1994 veröffentlichte SUSE mit „S.u.S.E. 1.0“ seine erste Linux-Distribution. Das nächste wichtige Produkt folgte 1996 mit dem Release von  S.u.S.E. 4.2, der ersten Version, die komplett von SUSE entwickelt wurde – und nicht mehr nur „übersetzt“ wurde, wie die Vorgängerversionen. 2000 stellte SUSE dann SUSE® Linux Enterprise Server vor, ein Server-orientiertes Betriebssystem, das vor allem Unternehmensanwender adressierte. Die Lösung war damals das weltweit erste, vollständig unterstützte Server-Betriebssystem für Enterprise-Produktionsumgebungen.
Weitere nennenswerte Produkte sind SUSE Studio, ein 2009 erschienenes, mehrfach ausgezeichnetes Tool zur Erstellung von Software-Appliances und Anwendungsimages;  SUSE Manager, eine umfassende Linux Server Management-Lösung aus dem Jahr 2011; und als neuester Zuwachs SUSE Cloud powered by Open Stack, die erste fertig konfigurierte Cloud-Lösung auf Basis von Open Stack Diablo.

Community
SUSE unterstützt seit jeher eine Reihe an Open Source-Community-Projekten und Partnerschaften. Eine der größten und einflussreichsten Communities ist das 2005 gegründete openSUSE® Projekt. Die kommerziell unterstützte Linux-Software von SUSE wurde zwar stets über Open Source-Modelle und Lizenzen entwickelt und verteilt, jedoch öffnete openSUSE die Entwicklungsprozesse noch ein Stückchen weiter. So konnten Programmierer und Anwender durch Test und eigene Vorschläge zur Weiterentwicklung der Community- und kommerziellen SUSE Lösungen beitragen.

Unternehmen
In seiner 20-jährigen Geschichte hat SUSE zweimal den Besitzer gewechselt. 2004 wurde die SuSE Linux AG von Novell aufgekauft. Sieben Jahre später wurde Novell dann von der Attachmate Group übernommen. , SUSE ist jetzt eine autonome Business Unit unter dem Dach der Attachmate Group mit dem Ziel, exzellentes Engineering, Innovationen sowie stabile Kunden- und Partnerbeziehungen voranzutreiben.

Seit nunmehr zwei Dekaden liefert SUSE seine Linux-Lösungen an Kunden wie die London Stock Exchange, BMW, Deutsche Flugsicherung, Deutsche Rentenversicherung, Coop Schweiz, Evonik Industries oder SONY. Viele Kunden vertrauen SUSE Linux Enterprise Server bei der Bereitstellung von geschäftskritischen, entscheidenden IT-Services, egal ob es dabei um hochvolumige Markt- und Handelsdaten oder beispielsweise um die Bereiche Fertigung, E-Commerce oder Flugverkehrskontrolle geht.

„Wir sind als Linux-Pionier tief verwurzelt. Wir sind stolz darauf, Teil der Open Source-Community und langjähriger Linux-Contributor zu sein“, sagt Hubert Mantel, einer der SUSE-Gründer. „Unser 20-jähriger Geburtstag ist eine Gelegenheit, unsere Vergangenheit Revue passieren zu lassen und unsere Zukunftsvisionen zu kommunizieren. Die Möglichkeiten für SUSE sind heute spannender denn je. Vielleicht sogar spannender, als damals vor 20 Jahren, als für uns alles begann.“

(Quelle: www.opensuse.org/de)