Samba4WINS

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Linux-Community ermöglicht Softwareerweiterung für Samba. LiSoG stellt erstes "Supported Project" vor. Samba4WINS sichert dynamische Auflösung von Rechnernamen im Windowsumfeld.

Stuttgart, 30. Januar 2006: Auf Initiative des LiSoG-Mitglieds SerNet wurde in Kooperation mit dem Serviceprovider Computacenter und IT-Hersteller Fujitsu Siemens Computers eine linuxbasierte Lösung für die dynamische Auflösung von Rechnernamen in einem Windowsnetzwerk realisiert. Diese Ergänzung der Open Source Software Samba wurde von der LiSoG als erstes "Supported Project" ausgewählt und finanziell unterstützt. Die Software wurde jetzt der Linux-Community zur Verfügung gestellt und damit eine wichtige Lücke bei der Migration auf Linux geschlossen.


"In unserer Arbeit als Initiative zur Förderung des Einsatzes von linuxbasierten Lösungen in Unternehmen stellen wir häufig fest, dass diese bei Migrationsprojekten im Bereich Open Source großen Hürden ausgesetzt sind. Dies machte die Realisierung des Lösungskonzepts 'Samba4WINS' zu einem besonders förderwilligen Projekt für die LiSoG und stellt zudem einen wichtigen Meilenstein im Bereich der Migration nach Linux dar", meint Dr. Karl-Heinz Strassemeyer, Vorstandsvorsitzender der LiSoG.

 

Im Oktober 2005 startete das Göttinger Unternehmen SerNet - Service Network GmbH - die Erarbeitung eines Lösungskonzeptes für die Entwicklung eines replizierenden WINS-Servers. Ziel war es, einen WINS-Server zu entwickeln, der vollständig mit Linux betrieben werden kann. Bisher waren bei Migrationen von Windows-Netzwerken nach Linux weiterhin Windows-Server für den Windows Internet Naming Service (WINS) erforderlich, weil Samba in großen Netzwerken unzureichend skalierte. WINS ist für die dynamische Auflösung der Rechnernamen in einem Windows-Netzwerk notwendig. "Samba4WINS" ermöglicht nun das vollständige Betreiben eines WINS-Servers basierend auf Linux.

Samba ist ein Open Source Programmpaket, mit dem Linux- und Unixrechner Datei- und Druckdienste für Windows- und Macintosh-Clients zur Verfügung stellen können. Mit Hilfe des Samba-Dienstes können Funktionalitäten wie Benutzerverwaltung, Drucker- und Dateifreigaben und Serverspeicherplatz in einem Netzwerk zentral verwaltet werden. Für diese Funktionalitäten werden somit keine Windows-Server mehr benötigt.

 

Mit der Realisierung von "Samba4WINS" konnte nun nach fast einjähriger Tätigkeit der Linux Solutions Group die Unterstützung eines ersten Projektes zur Förderung von linuxbasiertem Business innerhalb kurzer Zeit erfolgreich abgeschlossen werden. Weitere Details finden Sie in der Pressemitteilung von SerNet unter http://enterprisesamba.org/index.php?id=89

 

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Linux Solutions Group e.V. – LiSoG

Die LiSoG wurde im März 2005 mit dem Ziel gegründet, linuxbasiertes Business zu fördern. Mit einer klaren Geschäftsorientierung und einem länderübergreifenden Ansatz hat sie eine Alleinstellung im deutschsprachigen Raum. Mit dieser neuen Kooperations-Plattform soll der Erfolg von Gesamtlösungen auf Linux gesteigert, eine businessorientierte Integrationskultur entwickelt und die Marktakzeptanz und das Vertrauen bei Anwendern und Anbietern erhöht werden. Die LiSoG erarbeitet mit einem unabhängig agierenden Architekturboard pro Jahr mehrere konkrete branchen- und technologieorientierte Lösungsszenarien. U.a. wurde der Aufbau eines Linux und Open Source basierten Thin Clients realisiert. Neben den Global Playern der IT-Branche fördert die Initiative auch viele mittelständische Unternehmen, die sich mit Linux und Open Source beschäftigen. Mitglieder sind u.a. als IT-Anbieter IBM, MySQL, Novell, Red Hat, Siemens Business Services, als Anwender Stuttgarter Versicherung, Freistaat Bayern, Schweizer Bundesverwaltung, und Universitäten wie Linz, Nürnberg und Mannheim.